Berlin Fashion Week. Öko ohne Ökis. Heute startet die Berlin Fashion Week. Es gibt wieder genug zu m
- 20. Jan. 2016
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Foto:armedangles (c) (...) Ethisch korrekt, made in Germany. Öko ist schon lange nicht mehr spießig. Das beste Beispiel dafür sind die Kollektionen von Bobby Kolade. Für nächsten Winter empfiehlt er glitzernde Bodysuits aus rotem Lurexgarn, androgyne Hosenanzüge in Navyblau, die Ästhetik eines vom Himmel gefallenen Astronauten, mit Netztops, glänzenden Silberoberflächen und weit geschnittenen Hosen. Nachhaltigkeitszertifikate tragen seine Kleider nicht, aber er verzichtet auf Fell und Leder. "Man bekommt mittlerweile eine Lederjacke für 40 Euro. Das ist absurd, dahinter kann keine artgerechte Tierhaltung stehen und ich weigere mich, das zu unterstützen", sagt der im Sudan geborene Designer, der in Berlin lebt und arbeitet. Leder ersetzt er durch tree bark, einen Stoff, der aus der Baumrinde des Feigenbaumes gewonnen wird. Das Verfahren wurde in Uganda entwickelt, von dort importiert Kolade auch sein Material. (...)

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