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Die wahren „Fashion Victims“

  • 13. Okt. 2015
  • 2 Min. Lesezeit

1. Dubiose Machenschaften: Giftige Marken "Immer wieder finden sich Spuren gesundheitsschädlicher Stoffe in Kleidung und Schuhen. Von Kopf bis Fuß ist man von giftigen Substanzen umgeben. Die Ursachen liegen im globalen Handel, im enormen Preisdruck und einer Modewelt, die sich jeder staatlichen Kontrolle entzieht... Die Dokumentation ist den Spuren der Gifte gefolgt, etwa dem Antischimmelmittel DMF, das zu Verätzungen auf der Haut führen kann. Vor allem die Modefarben Schwarz und Rot sind immer wieder belastet, zum Teil mit krebserregenden Stoffen. Selbst Biotextilware ist in Wahrheit oft mit diesen giftigen chemischen Farben hergestellt. Nur ein Prozent aller bei uns erhältlichen Textilien gehen als unbelastet durch."

Dokumentation von Inge Altemeier und Reinhard Hornung, Deutschland 2012

2. Der H & M Check. "Modisch angezogen für wenig Geld - mit dieser Philosophie wurde der schwedische Konzern H&M die zweitgrößte Bekleidungsmarke weltweit. Doch ist es tatsächlich die Kleidung selbst, die so ‚trendy’ ist - oder versteht es das Label einfach, sich geschickt zu inszenieren? Kann H&M für wenig Geld wirklich gute Qualität liefern? Und zahlen womöglich andere den Preis für die scheinbaren Schnäppchen im H&M-Shop? Der H&M-Check überprüft die Arbeitsbedingungen in Produktionsländern, lässt Textilien auf Schadstoffe und Haltbarkeit untersuchen - und verzichtet in einem Modetest auf die Etiketten: Wie schick sind Jeans und Shirts von H&M noch, wenn sie als No-Name-Ware daherkommen?" Dokumentation Deutschland 2012 (Ein Jahr vor der Tragödie von Rana Plaza 2013! Man staunt, wie wenig Eindruck dieser Bericht beim Konzern hinterlassen haben dürfte! 3. Die wahren Fashion Victims " Die wahren „Fashion Victims“Die Dokumentation aus dem Jahr 2014 beleuchtet in deutschsprachiger Erstausstrahlung die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie. Denn den Preis unserer billigen Kleidung zahlen Arbeiterinnen in Entwicklungsländern. Den Preis unserer billigen Kleidung zahlen Arbeiterinnen wie Labony: Sie arbeitete in der berüchtigten Rana Plaza Fabrik in Bangladesch, die 2013 einstürzte. Da ihr Arm eingeklemmt war, musste er amputiert werden, um sie aus den Trümmern zu befreien. Der Einsturz hatte sich am Vortag bereits abgezeichnet, aber die Arbeiterinnen wurden gewaltsam in die Fabrik hinein gezwungen. Obwohl in dem zerstörten Gebäude Korrespondenzen und Einnäher westlicher Modeketten gefunden wurden, wanden sie sich heraus und zahlten keine Entschädigung.16 bis 22 Dollar verdient eine Näherin im Monat. Allein eines der vielen Shirts, die sie näht, kostet im Laden 60 Dollar. Die Gewinnspanne geht an die Moderiesen. Durch raffinierte Sub-Vergaben nützen die Konzerne die ausbeuterischen Zustände in Bangladesch, ohne irgend eine Haftung für die verheerenden Sicherheitsstandards übernehmen zu müssen. Der Kunde hätte es in der Hand, welche Preise er für welche Waren zu zahlen bereit ist. (Anm: eine wahrlich zynische Aussage!) Regie: Dave Everett

Ausstrahlung in ORF III, Montag 12.10.2015. 22 Uhr Link

 
 
 

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